Omega Seamaster Quartz — „Der Entwicklung einen Schritt voraus“ (1977)
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Diese originale Omega-Anzeige aus dem Jahr 1977 markiert einen Wendepunkt in der Uhrengeschichte: den selbstbewussten Übergang der traditionsreichen Manufaktur in das Quarz-Zeitalter.
Nicht als Bruch inszeniert, sondern als logische Weiterentwicklung jahrzehntelanger Präzisionsarbeit.
Die Omega Seamaster Quartz erscheint hier reduziert, technisch klar und bewusst modern. Edelstahl, integriertes Metallband, tiefschwarzes Zifferblatt – kein Zierrat, keine Romantik. Stattdessen: Kontrolle, Verlässlichkeit und Fortschritt.
Technische & objektbezogene Informationen.
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Originale Printanzeige
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Erscheinungsjahr: 1977
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Motiv: Omega Seamaster Quartz
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Format: ca. 14 × 27 cm
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Material: Offsetdruck auf Originalmagazinpapier
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Besonderheiten: Datums- und Wochentagsanzeige, Quarzwerk, Edelstahlgehäuse
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Modellreferenz in der Anzeige genannt: Ref. 191023
Zur Anzeige.
Die Gestaltung folgt einer klaren Hierarchie: Uhr, Logo, Text.
Der dunkle Hintergrund lässt das Stahlgehäuse förmlich aus dem Raum treten. Die Handschuh-Inszenierung unterstreicht Präzision und technische Sorgfalt – weniger Luxus, mehr Instrument.
Der Text verzichtet auf Emotion und Mythos. Stattdessen wird argumentiert: Erfahrung, Patente, Zuverlässigkeit, Präzision.
Omega verteidigt hier nicht die Vergangenheit – sie behaupten die Zukunft.
Hintergrundgeschichte
Ende der 1970er-Jahre stand die Schweizer Uhrenindustrie unter massivem Druck durch die Quarzrevolution. Omega gehörte zu den Marken, die nicht zögerten, sondern investierten.
Diese Anzeige ist ein Dokument dieser Haltung: Quarz nicht als Mode, sondern als technische Konsequenz jahrzehntelanger Zeitmessung.
Die Seamaster Quartz verbindet das klassische Omega-Versprechen mit moderner Elektronik – wasserdicht, robust, präzise.
Persönliche Einschätzung.
Ich mag diese Anzeige besonders, weil sie leise ist.
Kein Prestige, kein Pathos – nur Selbstverständnis. Sie richtet sich nicht an Sammler, sondern an Menschen, die Zeit als Werkzeug verstehen.
Als Zeitdokument der späten 1970er ist sie äußerst stimmig und passt hervorragend in ein kuratiertes Portfolio jenseits reiner Mechanik-Nostalgie.