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Rollei · Man sieht, was man hat · 1960 · Originalanzeige (mini.series 13 × 18)

Rollei · Man sieht, was man hat · 1960 · Originalanzeige (mini.series 13 × 18)

€99,00

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Diese Originalanzeige aus dem Jahr 1960 bewirbt die legendären Rollei-Kameras mit einem Motiv, das zugleich provoziert und im Gedächtnis bleibt: drei weinende Kleinkinder, frontal aufgenommen, streng komponiert, fast schon unangenehm direkt.

Das Bild wird flankiert von der markentypischen Aussage „Man sieht, was man hat“ – ein selbstbewusster Verweis auf Sucherhelligkeit, Bildkontrolle und technische Überlegenheit. Im kompakten 13 × 18-Format der mini.series entfaltet die Anzeige eine erstaunliche emotionale Wucht.


Hintergrundgeschichte

Rollei-Werbung der späten 1950er- und frühen 1960er-Jahre ist bekannt für ihre bildliche Konsequenz. Hier geht es nicht um schöne Motive, sondern um Wahrheit, Schärfe, Kontrolle. Die Kamera zeigt alles – auch das Unbequeme.

Die drei Kinder wirken nicht inszeniert, sondern dokumentarisch. Genau darin liegt die Aussage: Mit einer Rollei gibt es kein Rätselraten, kein Beschönigen, kein Verpassen des Moments.
Der Claim wird wörtlich genommen – man sieht, was man hat.


Persönliche Einschätzung

Ich halte diese Anzeige für außergewöhnlich stark. Sie ist nicht gefällig, nicht nostalgisch, sondern beinahe streng. Gerade das macht sie heute so interessant.
Das Motiv polarisiert – und das ist eine Qualität. Im kleinen Format funktioniert es hervorragend, weil der Blick unweigerlich hängen bleibt.

Für Sammler von Fotografie-, Kamera- oder Designgeschichte ist das ein echtes Stück Zeitgeist.

Diese Rollei-Anzeige ist kein Wohlfühlmotiv, sondern ein Statement über fotografische Ehrlichkeit.
Sie passt hervorragend in die mini.series, weil sie zeigt, wie radikal klar Werbung sein konnte – und wie modern sie dadurch bis heute wirkt.

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